Ich binna Meia, oder besser gesagt seit den neunziger Jahren unter dem Namen "Meia" bekannt, während ich in den Achtzigern als "Riss" auftrat. Dem einen oder anderen ist vielleicht sogar mein bürgerlicher Name "Rainer Meyer" ein Begriff. Ende 1962 wurde ich geboren und bin seit den späten siebziger Jahren in der Punkszene aktiv, schrieb bis 2002 für Punkfanzines wie "Tiefschlag", "Endlösung", "Geistige Blähungen", "Suburbia", "Plastic Bomb", "Moloko Plus", "Pankerknacker" etc., spielte außerdem in den vielen Jahren in knapp einem halben Dutzend Punkbands. Ende 2002 erkrankte ich an bakterieller Meningitis, verlor fast mein gesamtes Gehör und große Teile meines Gleichgewichts, kann mich nur noch innerhalb von Wohnhäusern mit Hilfe eines Rollators fortbewegen. Da Musik und Konzerte dadurch schlagartig aus meinem Leben verschwanden, konzentrierte ich mich in den Folgejahren auf das Schreiben, sprich die Niederschrift meiner doch recht umfangreichen Erinnerungen,   und einige bereits veröffentlichte oder noch unveröffentlichte Texte möchte ich auf dieser Seite präsentieren.

Dies ist die zweite Version meiner Website, und bereits im Januar 2013 stellte ich eine Erste online, geschaffen mit dem einzigen Ziel eine Website auf der ich meine Geschichten zum Download anbieten konnte irgendwie hinzukriegen. Zu dieser Zeit hatte ich praktisch keinerlei Ahnung von HTML und CSS oder wie man es ohne Hilfe schafft eine Website zu kreieren. So war ich damals froh gewesen, nach einigen Monaten des Herumprobierens überhaupt etwas halbwegs Ansehnliches hinzukriegen. Sehr bald gefiel mir diese aus einer einzigen Seite bestehende Website nicht mehr, fand ich sie viel zu rudimentär. Dieser Zustand war zwar nicht gut, aber doch irgendwie verständlich, bestimmte doch damals die zu schaffende "Form" meine Gedanken und der textliche Inhalt spielte ein sehr untergeordnete Rolle. Da ich mittlerweile deutlich mehr Erfahrung mit der Herstellung dieser "Form" hatte, entstand in mir der Wunsch eine neue Website zu erstellen in der der "Inhalt" eine Hauptrolle spielt. Anfänglich plante ich eine Website mit sieben verschiedene Aspekte meines Lebens behandelnde Unterseiten inklusive eines Gästebuches, aber wie immer fiel mir dauernd etwas Neues ein, es wurde immer mehr und nach knapp achtmonatiger intensiver Programmiertätigkeit sind es genau 37 Seiten geworden. Jetzt bin ich halbwegs zufrieden. Jedenfalls bin ich durch diese Arbeit meinen Hauptziel der Umstellung meiner Layoutfähigkeiten von der Herstellung von Druckvorlagen auf das Webdesign merklich näher gekommen.


Als ein chronischer Erzähler, komme ich mir im Zeitalter der Kurzmitteilungen immer wieder wie ein anachronistisches Relikt einer vergangenen Zeit vor. Dabei finde ich die heute übliche Kurzmitteilungsmentalität oft sehr fragwürdig, denn nicht selten werden komplexe Sachverhalte oberflächlich betrachtet und auf einen einzigen Faktor reduziert, was dem Bullshitoitätsfaktor der Mitteilung dramatisch erhöht und ein unvollständiges oder gar völlig falsches Bild der Situation zeichnet. Gewiss, man muss nicht in seinen Ausführungen extrem weitschweifig sein und die Erklärung jeder Kleinigkeit stets mit "Adam und Eva" beginnen, aber Ausführungen die alle wichtigen Faktoren eines Themas erwähnen sind schon nötig, auch wenn diese umfangreicher sind.

Zu den Fotos auf diesen Seiten sei gesagt, dass wenn kein Namenseintrag im Titel-Tag erscheint sie aus meinem privaten Bestand stammen und ich nicht mehr weiß wer die Bilder gemacht hat. Ansonsten sind dort die Namen der Fotographen genannt und ich habe mir die Erlaubnis dieses Bild für meine Website zu verwenden eingeholt.
Entstanden sind diese Seiten unter Verwendung des HTML-Editors PSPad 4.5.7, da ich grafische HTML-Editoren als viel zu kompliziert finde und man auf diese Art HTML und CSS besser lernt als wenn man nur grafische Elemente hin- und herschiebt.

Bis auf das Gästebuch (für das ich das Angebot eines externen Dienstleisters nutze) enthalten alle meine Seiten keinerlei JavaScript oder PHP. Wie die Praxis gezeigt hat sind zusätzliche Möglichkeiten wie Java und JavaScript, PHP oder eine Datenbankanbindung nicht zwingend nötig um standardfunktionelle und gleichzeitig gutaussehende Seiten zu kreieren. Aber hierbei handelt es sich nicht um einen bleibenden Verzicht auf jene Features sondern nur um eine Zurückstellung, denn ich möchte mich in naher Zukunft intensiv mit jenem Programmiersprachen beschäftigen damit ich auch weiß was passiert wenn ich zum Beispiel PHP-Skripte einbinde und fähig bin wenn nötig ändernd tätig zu werden. Aber ich bin da guter Dinge (bevor ich die Website-Umstellung in Angriff nahm lernte ich seit einem halben Jahr PHP, und für einen Programmierlegastheniker wie ich einer bin kam ich erfreulich gut zurecht).

Auf alle Fälle möchte ich diese Plattform weiter nutzen, neu geschriebene Sachen hier veröffentlichen oder die eine oder andere Idee realisieren (mir schwebt schon einiges vor, aber ich rede nicht gerne über ungelegte Eier, sondern gacker erst wenn das Ei gelegt ist). Jedenfalls lohnt es sich ab und zu hier hereinzuschauen, denn wenn sich etwas geändert hat werde ich an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen.


Nachtrag März 2018: Diese Worte schrieb ich Ende 2014 als ich die neue Version meiner Website ins Netz stellte. Seitdem ist alles immer weiter gewachsen und damit ihr euch gut orientieren könnt möchte ich einige Worte zwecks Erläuterung sagen. Also: zuerst habe ich alles Neue unter „Nachtrag“ veröffentlicht, dann einen Blog installiert und dort weitergemacht. Zudem habe ich zwecks Übersichtlichkeit eine Sitemap angefertigt mit internen Links eingefügt. Diese wird regelmäßig aktualisiert, und sämtliche Sachen die ich zum herunterladen bereitstellen kommen auf die Downloadseite. So müsste es eigentlich am besten sein.

Nachtrag

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